Yoga Facts Teil 4: Über die Atmung

Im letzten Artikel dieser Reihe habe ich einige wichtige Yoga-Begriffe erläutert. Heute konzentrieren wir uns ganz auf das wichtige Thema Atmung!

Yoga-Übungen zur Atmung

Es gibt verschiedenste Übungen, um sich z.B. mit der Atmung auseinander zu setzen, diese deutlicher wahrzunehmen oder zu vertiefen.

Ein Beispiel um wieder richtig tief und vor allem in die Breite zu atmen, ist die Übung “Regenschirm”. Hierbei wird ein Regenschirm visualisiert. Der Schirm befindet sich im Brustraum, die Spitze sitzt am oberen Ende der Wirbelsäule, der Griff im Becken. Mit der Einatmung soll der Schirm sich öffnen, mit der Ausatmung schließen.

Eine andere Übung kann mit einem Strohhalm durchgeführt werden. Der Strohhalm wird wie beim Trinken leicht in den Mund genommen. Hierbei ist es wichtig, den Strohhalm nicht zu stark zusammen zu drücken oder darauf zu beißen. Es soll ruhig und gleichmäßig ungefähr fünf Minuten durch den Strohhalm geatmet werden. Anschließend folgt die gleiche Übung mit einem imaginären Strohhalm.

Beliebt sind auch Übungen mit einem Partner. Ein Beispiel für eine solche Partnerübung ist die Synchronisation der Atmung. Dazu stellen sich zwei Personen gegenüber auf und beginnen bei der Ausatmung ins Plie zu gehen und beim Einatmen die Beine wieder zu strecken. Diese Übung soll solange ausgeführt werden, bis sich die Atmung beider Personen angeglichen hat.

Was bedeutet der Sanskritbegriff „Prana“?

“Prana” kann mit mehreren Begriffen übersetzt werden. Zum einen wird “Prana” als Lebensenergie, Lebenskraft und Lebensatem beschrieben, zum anderen setzt man “Prana” auch oft mit der Seele gleich.

Die acht klassischen Pranayamas (Kumbhakas) der Hatha-Pradipika

Die acht klassischen Pranayamas heißen: Surya Bhedana, Ujjayi, Sitkarin, Sitali, Bhastrika, Bhramarin, Murccha, Plavini und Kevala

Das Pranayama Bhastrika heißt beispielsweise übersetzt “Blasebalg”. Diese Bezeichnung beschreibt diese Art der Atmung sehr gut. Bei der Ausführung entstehen Laute, die tatsächlich an einen Blasebalg oder eine Luftpumpe erinnern. Für die Ausführung nimmt man am besten den Schneider -oder Lotussitz ein. Der Oberkörper wird gerade aufgerichtet und der Mund geschlossen. Anschließend wird durch ein Nasenloch stark aus-und eingeatmet, sodass hierbei ein Ton entsteht, der an einen Blasebalg erinnert. Diese Atmung wird dann rhythmisch wiederholt. Es stellt sich eine angenehme Wärme in der Körpermitte ein; das Feuer des Körpers wird entfacht und befreit von allem Ballast. Bhastrika wirkt wohltuend und reinigend auf Körper und Geist.

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