Yoga für Einsteiger Teil 1 – worauf sollte man achten?

Yoga ist eine tolle Sportart, die Beweglichkeit, Koordination, Stabilität und auch Kraft fördert. Zudem hat Yoga eine positive Wirkung auf den Geist. Nichtsdestotrotz kann Yoga Anfänger aber auch schnell überfordern. Es ist kein Geheimnis, dass die moderne Lebensweise dazu führt, dass viele Menschen an Beweglichkeit einbüßen. Bereits grundlegende Bewegungen – etwa die tiefe Kniebeuge – sind oftmals nicht mehr möglich. Kommst du bei der Kniebeuge noch so weit herunter, dass deine Oberschenkel waagerecht sind ohne die Fersen vom Boden abzuheben?

Den richtigen Yogakurs finden

Es gibt mittlerweile unzählige Varianten des Yoga, die als Trend angeboten werden, aber nur selten von Dauer sind. Hot Yoga, Aerial Yoga, Rock Yoga oder Yogilates (als Mischung von Yoga und Pilates) sind nur Beispiele von Yoga Varianten, die vielleicht in fünf Jahren keiner mehr kennt. Dies soll nicht bedeuten, dass diese Varianten nicht anstrengend sind oder positive Effekte auf den Körper haben können. Aerial Yoga bringt sicherlich gerade für die Rückenmuskulatur zusätzliche Möglichkeiten, die am Boden nicht umsetzbar sind. Aber am Anfang sollten stets die Grundlagen stehen, bevor man sich ausgefallenere Varianten wagt. Im Klartext: Aerial Yoga ist sicherlich nicht der optimale Einstieg für absolute Yoga Anfänger. Yoga für Einsteiger sollte sich auf die Basics der Körperbeherrschung und Mobilität konzentrieren. Fortgeschrittene können diese Richtung aber durchaus testen.

Woran erkennt man einen guten Yoga Einsteigerkurs?

Dass der Kurs den Namen „Yoga für Einsteiger“ trägt, muss nichts über seine Qualität als Kurs für unerfahrene Yoga-Sportler aussagen. Vielmehr erkennt man einen guten Kurs an der Übungsauswahl und der Zeitgestaltung. So kann die kleine Kobra durchaus ein Element für Einsteiger sein. Wer die kleine Kobra sicher beherrscht, kann sich auch gerne an der großen Variante versuchen. Falsch wäre es aber ohne Zweifel, in einem Einsteiger-Kurs die Kobra mit völlig gestreckten Armen zu fordern. Rückenbeschwerden sind hier fast vorprogrammiert. Auch bezüglich der Zeit und damit der Anzahl der Elemente sollte ein Kurs „Yoga für Anfänger“ zurückhaltend umgehen. Einsteiger sollten genügend Zeit haben, um die einzelnen Elemente sicher umzusetzen. Als Teilnehmer sollte man sich auf keinen Fall gehetzt und unsicher fühlen.